Um den Energieverbrauch zu senken, werden in der Zementindustrie zunehmend sogenannte Ersatzbrennstoffe (EBS) eingesetzt. Ein guter und effizienter Ausgangspunkt, der jedoch mit Korrosionsproblemen einhergeht.
Bei der Verbrennung von Biokraftstoff bei der Zementherstellung werden erhebliche Mengen Salzsäure freigesetzt. Außerdem kondensiert Chlor bzw. Salzsäure. Ihre Diffusion führt zu schädlichen Säurebildungen, die die Anker- und Stahloberflächen angreifen. Gleiches gilt für die Rauchgaswäsche. Auch hier führen Säuren in Kombination mit hohen Betriebstemperaturen zu korrosiven Ablagerungen an empfindlichen Stellen der Anlage.
Diesen extrem aggressiven Einflüssen begegnet die HAW mit speziell für die Belange der Zementindustrie entwickelten Gummierungsprodukte, ergänzt durch ein breites, genau auf die Branche zugeschnittenes Bau- und Dienstleistungsangebot.
HAW-Anwendungsgebiete für Sanierungen und Optimierungen:
- Kanäle für Roh- und gereinigtes (Rauch-)Gas
- Elektro- und Gewebefilter, Ansaugfilter, Ventilatoren und Schalldämpfer
- Wärmetauscher, Zementdrehöfen und Abgaskamine
- Mühlen für Rohzementmehl und Trogschneckenförderer
- Zyklone, Klinker- und Einspritzkühler, Peripheraltanks